Dort, wo ich grad ein Gutteil meines Nachmittag verbrachte, wird so schnell gearbeitet, dass man selbst mit einer 1/1000 Sekunde kaum mehr als einen Schatten zwischen den Tassen festhalten kann.
Glücksfall
Ich trau mich sowas eigentlich gar nicht – und hab’s dann doch getan. Dass sie direkt vor mir Platz nahmen, war ein Glücksfall, den wollte ich nutzen. Aus solcher Nähe abzudrücken, grenzt bereits an Luxus-Großwildjägerei. Gleichzeitig hab ich mich ein bißchen verstellt und so getan, als würd ich eben gerade NICHT fotografieren. Ach, ich alter Schamgrenzenüberwinder. So wird nie ein richtiger Paparazzo aus mir.
Mein Leben als Käfer
Bayerische Loggia
It’s so noisy at the fair
Rauf hier
Kinder-Serengeti
Runter da
Hausfrau
Heute geht hier die Kirmes zu Ende. Der Dienstag ist traditionell der Tag der Mendener BesucherInnen: der Tag, »an dem alle gehn«. Außer mir, ich bin ja auch schon die vergangenen Tage nicht hingegangen. Jedenfalls nicht, um mich zu amüsieren und mal ein paar Tage die Sorgen über Bord zu werfen – lediglich, um zu fotografieren oder einen Cappuccino zu nehmen oder ein paar gebrannte Mandeln zu kaufen. Das Bild fasst nochmal alles zusammen, was es für eine Kirmes braucht. Und nein, das Schlagergebnis stammt nicht von mir, sondern vom letzten Adoleszenten des Vorabends.









