Ein Kommentar

  1. Im Ehrenhof zu Düsseldorf,
    da ist es schön wie nie.
    Da kann ich fein besinnlich sein,
    da geh ich langsam in die Knie.

    Im Ehrenhof zu Düsseldorf,
    da wo’s am schönsten ist,
    da zeige ich mich ungeniert
    als Kolbe-Exhibitionist.

    Im Ehrenhof zu Düsseldorf,
    da spür ich süßen Schmerz.
    Ich mach mich nackt, ich bin ganz frei,
    ich spür mein steinern wildes Herz.

    Im Ehrenhof zu Düsseldorf,
    da denk ich in der Nacht:
    Ich habe fast ganz Deutschland schon
    so um den Schlaf gebracht.

    Im Ehrenhof zu Düsseldorf,
    da lächle ich gescheit:
    So nackt, mit kleinem Piephahn dran,
    bin Heinrich Heine ich geweiht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.