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Allgemein

Sendling im Zwielicht

Der Blick aus dem Schlafzimmerfenster.
Belichtungsmodus    Zeitautomatik
Belichtungskorrektur:    -2,3
ISO Einstellung:    50
Verschlußzeit:    4.0
Blendenwert:    F4,0
Messmethode    Mehrfeldmessung
Scharfeinstellung    Schärfepriorität
Brennweite    16.6 mm
Auflösung:    Hoch
Aufnahmebetriebsart    Selbstauslöser
Kamera:    SIGMA DP1

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Architektur Außen Nacht Peter P.

Do Hbf

Hin und wieder geht mir die Belichtungszeitbeschränkung der DP1 ganz schön auf den Wecker: maximal lassen sich 15 Sekunden einstellen. Das ist für manche Nachtaufnahme so ausreichend wie ein kurzer Augenaufschlag fürs Erfassen der Welt. Am Dortmunder Hauptbahnhof hat jedoch mal alles geklappt. Knallscharf steht Dortmund da, das U und die darunter ablaufende Video-Präsentation überstrahlen nur leicht. Begeisterung löst aus: Die Strukturen und Muster von Gebäudefenstern, Bahndammpflaster und Bahnhofsschildabdeckung. All in all: Weiter so, Dortmund. Und das U-Gebäude ist sowieso wunderbar.

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Allgemein

Denkmalschutz

Ecke Obere-Gras-Straße/Kiesstraße steht ein denkmal-
geschütztes Häuserensemble, bekannt als die Feldmüllersiedlung.
Scheinbar rastet die junge Frau in der Sonne, wahrscheinlicher
ist es, dass sie als Schutzengel das Haus hinter ihr bewacht.
Zumindest deuten die Flügel darauf hin.

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Innen Peter P. Portrait

Hütchen

Eine Selbstbefragung anlässlich des Patenkindgeburtstages am Rosenmontag: Benötige ich einen Nasenhaarschneider? Habe ich für eine Nassrasur zu unruhige Hände? Stimmt das Verhältnis zwischen Hütchenschräge und Haarlänge? Von unten ist schon gruselig. Und schön gruselig. Uäääääh!

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Architektur Außen Christoph

Neobarock

Auf dem Gelände der Universitätsklinik an der Ziemssenstraße
steht ein Wasserstoffbehälter, dessen Einfriedung im Gründerzeit-Stil
sich sehr lässig zeichenhaft verschränkt mit dem schneckenförmig
ausgearbeiteten L des Gasbereitstellers.

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Architektur Außen Peter P.

Elbmusik

Das noch aus Hamburg: Wenn man auf einer der hochgelegenen Fußgängerbrücken durch die Speicherstadt läuft, kann man vom Ende eines unauffälligen Wegteils plötzlich und halb von hinten den Neubau der Elbphilharmonie sehen. Noch im Bau, steht sie hübsch anzusehen rum, ist anfechtbar und behauptet sich doch durch Größe und Eleganz – selbst aus diesem Blickwinkel heraus. Der Himmel spielte mit und stellte die Computergrafiken nach, die von ihm hinter diesem Gebäudeentwurf seit Jahren existieren. So ging also alles gut. Bin gespannt auf den Materialgegensatz von Glas- und Backsteinfassade, wenn demnächst irgendwann mal der untere Teil des Gebäudes ausgepackt wird.

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Architektur Außen Peter P.

Spiegel im Spiegel

Ein Innenhof (nicht ganz innen, eher ein Eckhof, also ein Hof, umgeben von zwei Gebäudewänden, zu den anderen beiden Seiten offen) … jetzt hab ich den Faden verloren, also nochmal neu: Ein Eckhof des Hamburger SPIEGEL-Gebäudes. Trostlosigkeit an Waschbeton. Seltsame Ankett-Hilfen liegen hell auf den Betonplatten. Ein beliebig stehengelassener Fahrradständer sagt in korrekter Typografie: UMWELTBEWUSST. Na, wenigstens was. Die ebenfalls einsehbare Kantine in der immer-noch-Gestaltung von Verner Panton hingegen variierte sehr anachronistisch zwischen Waldbeere, Abendrot und Orangenschalen, blieb jedoch unfotografierbar – für mich.
Ach ja: Ich habe stürzende Linien durch PS-Manipulationen abgefangen. Erlaubte Hilfsmaßnahme?

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Allgemein

Bypass

Bleiben wir noch eine Weile bei den Wänden des Blocks, in dem ich wohne.
Man beachte die Abstufungen von rosa. Gegenüber entsteht ein Sozialzentrum.

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Allgemein

Butterbreze

Wie ein Bettlerzinken, ein Hinweis für Eingeweihte, liegt die halbe Butterbreze auf dem Sockelvorsprung neben unserem Hauseingang.

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Innen Peter P.

Stunde Blau

Ich muss gleich mal vorwarnen. Eine meiner Lieblings-Bildserien beschäftigt sich mit: Tischflächen. Ich habe mich verliebt in die enge Fokussierung, in das Stilleben all der Dinge, die herumstehen und -liegen, während wir gemeinsam sitzen, essen, palavern. Davon wird’s also eine Menge zu sehen geben in den nächsten Wochen und Monaten. Und manchmal ist das schärfste auf den Bildern dann halt ’ne Zuckerdose. Die Werbung in diesem Motiv ist unbeabsichtigt, gleichwohl gerechtfertigt.