
Was niemand wissen durfte: Francis Ford Coppola führte während der Dreharbeiten im Dschungel ständig einen hell gefliesten Familien-Altar mit sich. In schwierigen Drehphasen, als etwa Harvey Keitel bereits abgereist und Martin Sheen noch nicht am Set eingetroffen war, wusste man den Giganten täglich mehrere Stunden in seinem abgeschotteten Zelt, wo er betend um Gewissheit rang. Leider gelang mir kein einziger Schuss mit Francis vor der kleinen Gipsfigur, die Lidwina von Schiedam zeigt, Schutzpatronin der Schlittschuhläufer – aber einmal hatte ich meine Leica griffbereit, als im Zelt feucht durchgewischt wurde. Was für ein Glück für meine ZEIT.magazin-Kolumne, in der ich Jahre später nun dieses ansonsten inhaltsleere Motiv der Öffentlichkeit präsentieren kann.
Siesta
Pardauz!

Ich war 1979 grad unterwegs zu einem Interview mit Bryan Ferry, mit dem ich auch über seine Anzüge sprechen wollte und warum die immer schwarz seien und nie weiss, als ich zufällig an diesem Spielcasino vorbeikam. In der Nacht zuvor hatte es wohl ein paar Probleme gegeben und ich hatte glücklicherweise meine Kamera dabei, um dieses Foto zu machen, das viele Jahre später in meiner ZEIT.Magazin-Kolumne tatsächlich eine ganze Seite abgeben würde.







