Malerisch

Es gibt Motive, die sind auf 950 pixel nicht zu greifen. Solche marmeladig ineinanderlaufende Lichtdingsbumse zum Beispiel, das macht irgendwie wenig Sinn. Die sollte man besser gurskyhaft auf 4 Meter Breite aufblasen, damit alles sichtbar wird: Kleinste Restzeichnungen der Baumwipfel, Lichtspiegelungen im scheinbaren Nichts, den schönen Kontrast der offenen Dunkelheit gegen die matt erleuchtete Straße … viel wäre das zu erwähnen, ich schweig still …

… und zeig stattdessen nochmal ein Detail in 100%. Ach, irgendwie passen JPG und Internet nicht gut zu Zartheit und Indifferenz … hingegen die Möglichkeiten der DP1 für solche Zufallstreffer sind hier gut sichtbar. Ein ganz schönes Abbildungsspektrum zeigt die kleine feine lahmarschige Kamera. Over and out.

2 Kommentare

  1. Verrückt. Da habe ich einen Straßenarbeiter-Cyborg gesehen, und es sind die sich verknäuelnden Rücklichter der vorausfahrenden Autos. Oder?
    Zauberhaft, so oder so.

  2. Die Rücklichter der Vorausfahrenden choreografierten sich zu einer Art ausgefallenem Violinschlüssel. Daran erkennt man gut die Durchrüttelung des Fotografen im eigenen Auto während der Langzeitaufnahme. Obwohl er extra die Luft anhielt :-)

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